text.skipToContent text.skipToNavigation

Allergisierende Dispersionsfarbstoffe und cancerogene Farbstoffe

Item ID: 10370

Allergisierende Dispersionsfarbstoffe und cancerogene Farbstoffe

Schützen Sie die Gesundheit Ihrer Konsumenten, indem Sie Textilien und Schuhe auf allergen und cancerogen wirkende Dispersionsfarbstoffe prüfen lassen.

Mit unserer Prüfung Ihrer Produkte signalisieren Sie Ihren Kunden Ihre hohen Qualitätsansprüche!

Inhalt der Prüfung

Was ist Inhalt der Prüfung?

Durch unser Analyseverfahren kann die Verwendung von extrahierbaren Dispersionsfarbstoffen und zusätzlichen Farbstoffen gemäß DIN 54231 bzw. BVL B 82.02-10 in Ihren Produkten nachgewiesen oder ausgeschlossen werden.

So stellen Sie sicher, dass Ihre Produkte wegen Dispersionsfarbstoffen kein gesundheitliches Risiko für Ihre Kunden darstellen.

Wir bieten Ihnen auch die Möglichkeit, Ihre Produkte auf allergisierende und cancerogene Dispersionsfarbstoffe prüfen zu lassen. Erfahren Sie hier mehr!

Prüfung anhand von Mischproben

Die Prüfung auf Dispersionsfarbstoffe kann mittels Mischproben durchgeführt werden.

In der Regel werden Mischproben zur Verkürzung der Durchlaufzeiten bzw. zur Reduktion von Prüfkosten gebildet. Bei einer Mischprobe werden i.d.R. bis zu 3 kompatible Einzelmaterialien in einer Probe zusammengefasst, zu je gleichen Anteilen gemischt und gemeinsam der jeweiligen chemischen Prüfung unterzogen. Die Anzahl der zu mischenden Materialien ergibt sich dabei aus den methodischen Anforderungen. Bei der Mischprobenbildung besteht generell das Risiko, dass das Ergebnis der Mischprobe Auffälligkeiten aufweist, welche nahelegen, dass mindestens eines der Materialien nicht den gesetzlichen bzw. marktüblichen Grenzwerten entspricht. Welches der Materialien innerhalb der Mischprobe die Auffälligkeiten verursacht, wird durch Nachtests aller Materialien der Mischprobe abgesichert. Dies führt zu Zusatzkosten, welche durch den Auftraggeber bei Beauftragung getragen werden müssen.

Materialien

Welche Materialien können auf Dispersionsfarbstoffe geprüft werden?
  • Synthetische Faser
  • Mischfaser
  • beschichtete Textilien

Grenzwerte

Welche Grenzwerte müssen dabei eingehalten werden?

Marktüblicher Grenzwert: Ab 1 mg/l (=15 mg/kg)

Gemäß Konvention gilt ein Farbstoff als nachgewiesen, wenn im Extrakt ein Gehalt von > 5 mg/l bestimmt wurde, dies entspricht dem Grenzwert 75 mg/kg bei Einwaage 0,5g / Extraktionsvolumen 7,5 ml.

Was bedeutet ...?

Marktüblicher Grenzwert

Der Einsatz bestimmter chemischer Stoffe ist nicht gesetzlich geregelt bzw. aus Sicht der Marktteilnehmer oder auch Verbraucherschutzorganisationen nur unzureichend geregelt. Daher haben sich im Markt in der Regel gängige Grenzwerte etabliert,  die bei Materialherstellern und bei Handelsunternehmen ihre Anwendung finden. Häufig stellen diese marktüblichen Grenzwerte höhere Anforderungen als bereits existierende gesetzliche Grenzwerte an deren Einsatz.

Produktbeispiele

Produktbeispiele für die Prüfung auf Dispersionsfarbstoffe

Sonstige Verbrauchs- und Werkstoffe, Schmuck, Accessoires, Spielzeug, Schuhe und Zubehör, Schutzkleidung, PSA Kleidung, Bekleidung (Textile), Heimtextilien, Teppiche, Textilien (auch ungewebt, Etiketten, etc.), Leder, Lederbekleidung, Kunstleder und andere Kleinlederwaren, Taschen, Handtaschen, Rucksäcke, Mappen, Geldbörsen & Accessoires (Textil, Synthetik), Sportartikel, Freizeit-, Campingartikel, Isolier- und Kühlbehälter, Dekorationsartikel, Kinderwagen (kein Spielzeug), Schulausstattung und –ranzen, Haustierzubehör, Möbel, Fahrzeugzubehör (u.a. Scheibenwischer), Kindertransportmittel (Autositz, Fahrradsitz, usw.), Wippe, Krippe, Laufstall, Lauflernhilfe, Tür- und Treppenschutzgitter, Schutzausrüstung Freizeit, Körperpflegegeräte

Testprozess

  1. Im Online Shop bestellen

    Konfigurieren Sie im Geschäftskunden Onlineshop von TÜV Rheinland die von Ihnen gewünschte chemische Einzelprüfung und senden uns Ihre Bestellung.

  2. Anlieferung der Materialprobe

    Bitte beachten Sie, dass Sie die für die Prüfung notwendige Anzahl der Prüfmuster/Materialproben auf Ihre eigenen Kosten an TÜV Rheinland übersenden müssen. Den genauen Standort entnehmen Sie bitte dem Prüfmuster-Begleitschein.

    Bitte legen Sie den Prüfmuster-Begleitschein (Anhang in Ihrer Bestellbestätigung) Ihrer Prüfmustersendung bei oder befestigen ihn bei großen Verpackungen außen an der Umverpackung. Hiermit ermöglichen Sie uns eine schnelle und reibungslose Zuordnung Ihrer Muster zu Ihrem Auftrag. Eingang und Registrierung des Prüfmusters erfolgt am jeweiligen Laborstandort. Gleiches gilt für die anschließende Einwaage der zu prüfenden Materialien basierend auf der jeweils dafür benötigen Probenmenge (Materialprobennahme).

  3. Durchführung der Prüfung

    Die Chemische Prüfung der Materialproben erfolgt in unseren DIN EN ISO 17025 akkreditierten Laboratorien auf Grundlage gesetzlicher und marktüblicher Anforderungen. Bei der chemischen Untersuchung kommt es zwangsläufig zu einer Zerstörung der Muster, so dass eine spätere Wiederverwendung ausgeschlossen ist.

  4. Zusenden der Prüfungsergebnisse

    Auswertung der Messergebnisse sowie Dokumentation der Ergebnisse in einem Prüfbericht.

Testdetails

  • stop-watch Created with Sketch.

    Voraussichtliche Testdauer:

    5 Arbeitstage nach Probeneingang
  • check Created with Sketch.

    Erforderliche Probengröße:

    mindestens 10 Gramm
  • Layout Created with Sketch.

    Mischproben:

    Die Prüfung kann auf Wunsch in Mischproben durchgeführt werden.

Von Ihnen benötigte Angaben

  • Produktkategorie
    Ihr zu prüfendes Material wird später in dieser Produktkategorie eingesetzt.

  • Artikelbezeichnung
    Unter welcher Artikelbezeichnung läuft das Produkt, in dem das zu prüfende Material später eingesetzt wird?

  • Komponente
    Der von Ihnen zu prüfende Bestandteil

  • Material
    Aus welchem Material besteht Ihr zu prüfender Bestandteil?

  • Farbe
    Welche Farbe hat das Material?

  • Mischprobe
    In der Regel werden Mischproben zur Verkürzung der Durchlaufzeiten gebildet. Bei einer Mischprobe werden bis zu 3 Einzelmaterialien in einer Probe zusammengefasst, zu je gleichen Anteilen gemischt und gemeinsam der jeweiligen chemischen Prüfung unterzogen. Die Anzahl der zu mischenden Proben ergibt sich dabei aus den Anforderungen.

  • Nachprüfungen
    Bei der Mischprobenbildung besteht generell das Risiko, dass das Ergebnis der Mischprobe Auffälligkeiten aufweist, welche nahelegen, dass mindestens eine der Materialien nicht den gesetzlichen bzw. marktüblichen Grenzwerten entspricht. Um festzustellen, welche der Materialien innerhalb der Mischprobe die Auffälligkeiten aufweist, müssen die Materialien der Mischprobe jeweils einzeln nachgetestet werden. Dies führt zu Zusatzkosten, welche durch den Auftraggeber bei Beauftragung getragen werden müssen.

  • Prüfberichtssprache
    In welcher Sprache soll der Prüfbericht ausgestellt werden?