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Phthalate in Spielzeug und Babyartikeln

Item ID: 10140

Phthalate in Spielzeug und Babyartikeln

Schützen Sie die Gesundheit Ihrer Konsumenten, indem Sie Ihre Spielzeugprodukte und Babyartikel auf Phthalate prüfen lassen.

Mit unserer Prüfung Ihrer Produkte signalisieren Sie Ihren Kunden Ihre hohen Qualitätsansprüche!

Inhalt der Prüfung

Was ist Inhalt der Prüfung?

Anhand einer Materialprobe prüfen wir den Phthalatgehalt in Ihren Spielzeug- und Babyartikeln. Die Prüfung findet auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 Anhang XVII mittels Lösemittelextraktion und anschließender Analyse über GC-MS statt.

Sie möchten Ihre Produkte auf SVHC Phthalate gemäß REACH prüfen lassen? Wir bieten Ihnen auch diese Prüfungsleistung an.

Prüfung anhand von Mischproben

Die Prüfung kann auf Wunsch in Mischproben durchgeführt werden.

In der Regel werden Mischproben zur Verkürzung der Durchlaufzeiten bzw. zur Reduktion von Prüfkosten gebildet. Bei einer Mischprobe werden i.d.R. bis zu 3 kompatible Einzelmaterialen in einer Probe zusammengefasst, zu je gleichen Anteilen gemischt und gemeinsam der jeweiligen chemischen Prüfung unterzogen. Die Anzahl der zu mischenden Materialien ergibt sich dabei aus den methodischen Anforderungen. Bei der Mischprobenbildung besteht generell das Risiko, dass das Ergebnis der Mischprobe Auffälligkeiten aufweist welche nahelegen, dass mindestens eines der Materialen nicht den gesetzlichen bzw. marktüblichen Grenzwerten entspricht. Welches der Materialien innerhalb der Mischprobe die Auffälligkeiten verursacht, wird durch Nachtests aller Materialien der Mischprobe abgesichert. Dies führt zu Zusatzkosten, welche durch den Auftraggeber bei Beauftragung getragen werden müssen.

Materialien

Welche Materialien können auf Phthalate geprüft werden?
  • Kunststoffe
  • Kunstleder
  • Gummi
  • Beschichtungen
  • Drucke

Grenzwerte

Welche Grenzwerte müssen dabei eingehalten werden?

DEHP, DBP und BBP dürfen nicht als Stoffe oder als Bestandteile von Zubereitungen in Konzentrationen von mehr als 0,1 Massenprozent des weichmacherhaltigen Materials in Spielzeug und Babyartikeln verwendet werden.

DINP, DIDP und DNOP dürfen nicht als Stoffe oder als Bestandteile von Zubereitungen in Konzentrationen von mehr als 0,1 Massenprozent des weichmacherhaltigen Materials in Spielzeug und Babyartikeln verwendet werden, die von Kindern in den Mund genommen werden können.

Produktbeispiele

Produktbeispiele für die Prüfung auf Phthalate

Sonstige Verbrauchs- und Werkstoffe, Spielzeug , Schuhe und Zubehör, Schutzkleidung, PSA Kleidung, Bekleidung (Textile), Heimtextilien, Teppiche, Textilien (auch ungewebt, Etiketten, etc.), Leder, Lederbekleidung, Kunstleder und andere Kleinlederwaren, Taschen, Handtaschen, Rucksäcke, Mappen, Geldbörsen & Accessoires (Textil, Synthetik), Büroartikel, Schwimmhilfen, Auftriebshilfen

Testprozess

  1. Im Online Shop bestellen

    Konfigurieren Sie im Geschäftskunden Onlineshop von TÜV Rheinland die von Ihnen gewünschte chemische Einzelprüfung und senden uns Ihre Bestellung.

  2. Anlieferung der Materialprobe

    Bitte beachten Sie, dass Sie die für die Prüfung notwendige Anzahl der Prüfmuster/Materialproben auf Ihre eigenen Kosten an TÜV Rheinland übersenden müssen. Den genauen Standort entnehmen Sie bitte dem Prüfmuster-Begleitschein.

    Bitte legen Sie den Prüfmuster-Begleitschein (Anhang in Ihrer Bestellbestätigung) Ihrer Prüfmustersendung bei oder befestigen ihn bei großen Verpackungen außen an der Umverpackung. Hiermit ermöglichen Sie uns eine schnelle und reibungslose Zuordnung Ihrer Muster zu Ihrem Auftrag. Eingang und Registrierung des Prüfmusters erfolgt am jeweiligen Laborstandort. Gleiches gilt für die anschließende Einwaage der zu prüfenden Materialien basierend auf der jeweils dafür benötigen Probenmenge (Materialprobennahme).

  3. Durchführung der Prüfung

    Die Chemische Prüfung der Materialproben erfolgt in unseren DIN EN ISO 17025 akkreditierten Laboratorien auf Grundlage gesetzlicher und marktüblicher Anforderungen. Bei der chemischen Untersuchung kommt es zwangsläufig zu einer Zerstörung der Muster, so dass eine spätere Wiederverwendung ausgeschlossen ist.

  4. Zusenden der Prüfungsergebnisse

    Auswertung der Messergebnisse sowie Dokumentation der Ergebnisse in einem Prüfbericht.

Testdetails

  • stop-watch Created with Sketch.

    Voraussichtliche Testdauer:

    5 Wochenarbeitstage (Montag - Freitag) nach Probeneingang und Auftragsbestätigung
  • check Created with Sketch.

    Erforderliche Probengröße:

    mindestens 10 Gramm
  • Layout Created with Sketch.

    Mischproben:

    Die Prüfung kann auf Wunsch in Mischproben durchgeführt werden.

Von Ihnen benötigte Angaben

  • Produktkategorie
    Ihr zu prüfendes Material wird später in dieser Produktkategorie eingesetzt

  • Artikelbezeichnung
    Unter welcher Artikelbezeichnung läuft das Produkt, in dem das zu prüfende Material später eingesetzt wird?

  • Komponente
    Der von Ihnen zu prüfende Bestandteil

  • Material
    Aus welchem Material besteht Ihr zu prüfender Bestandteil?

  • Farbe
    Welche Farbe hat das Material?

  • Mischprobe
    In der Regel werden Mischproben zur Verkürzung der Durchlaufzeiten gebildet. Bei einer Mischprobe werden bis zu 3 Einzelmaterialien in einer Probe zusammengefasst, zu je gleichen Anteilen gemischt und gemeinsam der jeweiligen chemischen Prüfung unterzogen. Die Anzahl der zu mischenden Proben ergibt sich dabei aus den Anforderungen

  • Nachprüfungen
    Bei der Mischprobenbildung besteht generell das Risiko, dass das Ergebnis der Mischprobe Auffälligkeiten aufweist, welche nahelegen, dass mindestens eine der Materialien nicht den gesetzlichen bzw. marktüblichen Grenzwerten entspricht. Um festzustellen, welche der Materialien innerhalb der Mischprobe die Auffälligkeiten aufweist, müssen die Materialien der Mischprobe jeweils einzeln nachgetestet werden. Dies führt zu Zusatzkosten, welche durch den Auftraggeber bei Beauftragung getragen werden müssen.

  • Prüfberichtssprache
    In welcher Sprache soll der Prüfbericht ausgestellt werden?