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p-Aminoazobenzol

Item ID: 10360

p-Aminoazobenzol

Schützen Sie die Gesundheit Ihrer Konsumenten, indem Sie Ihre Produkte auf p-Aminoazobenzol prüfen lassen.

Mit unserer Prüfung Ihrer Produkte signalisieren Sie Ihren Kunden Ihre hohen Qualitätsansprüche!

Inhalt der Prüfung

Was ist Inhalt der Prüfung?

Anhand einer Materialprobe wird Ihr Produkt auf den Gehalt an verbotenen Azofarbstoffen (Aminen) geprüft. Die Prüfung findet auf der Grundlage der Verordnung (EG) 1907/2006 (REACH-Verordnung), Anhang XVII sowie den amtlichen Prüfverfahren DIN EN 14362-1:2012-04 und DIN EN 14362-3:2010-05 für Textilien und DIN EN ISO 17234-1:2010-06 für Leder statt.

Dies gilt für Textil- und Ledererzeugnisse, die mit der menschlichen Haut oder der Mundhöhle direkt oder längere Zeit in Berührung kommen können. Diese Textil- und Ledererzeugnisse müssen den Anforderungen entsprechen, damit sie in Verkehr gebracht werden dürfen.

So stellen Sie sicher, dass Ihre Produkte wegen p-Aminoazobenzol kein gesundheitliches Risiko für Ihre Kunden darstellen.

Prüfung anhand von Mischproben

Die Prüfung auf p-Aminoazobenzol kann mittels Mischproben durchgeführt werden.

In der Regel werden Mischproben zur Verkürzung der Durchlaufzeiten bzw. zur Reduktion von Prüfkosten gebildet. Bei einer Mischprobe werden i.d.R. bis zu 3 kompatible Einzelmaterialien in einer Probe zusammengefasst, zu je gleichen Anteilen gemischt und gemeinsam der jeweiligen chemischen Prüfung unterzogen. Die Anzahl der zu mischenden Materialien ergibt sich dabei aus den methodischen Anforderungen. Bei der Mischprobenbildung besteht generell das Risiko, dass das Ergebnis der Mischprobe Auffälligkeiten aufweist welche nahelegen, dass mindestens eines der Materialien nicht den gesetzlichen bzw. marktüblichen Grenzwerten entspricht. Welches der Materialien innerhalb der Mischprobe die Auffälligkeiten verursacht, wird durch Nachtests aller Materialien der Mischprobe abgesichert. Dies führt zu Zusatzkosten, welche durch den Auftraggeber bei Beauftragung getragen werden müssen. 

Materialien

Welche Materialien können auf p-Aminoazobenzol geprüft werden?
  • Textilien

Grenzwerte

Welche Grenzwerte müssen dabei eingehalten werden?

Marktüblicher Grenzwert: 20mg/kg

Gesetzlicher Grenzwert: 30mg/kg

Was bedeutet ...?

Marktüblicher und gesetzlicher Grenzwert

Marktüblicher Grenzwert

Der Einsatz bestimmter chemischer Stoffe ist nicht gesetzlich geregelt bzw. aus Sicht der Marktteilnehmer oder auch Verbraucherschutzorganisationen nur unzureichend geregelt. Daher haben sich im Markt in der Regel gängige Grenzwerte etabliert,  die bei Materialherstellern und bei Handelsunternehmen ihre Anwendung finden. Häufig stellen diese marktüblichen Grenzwerte höhere Anforderungen als bereits existierende gesetzliche Grenzwerte an deren Einsatz.

 

Gesetzlicher Grenzwert

Zum Schutz des Verbrauchers wird der Einsatz bestimmter chemischer Stoffe gesetzlich geregelt. Damit einhergehend werden entsprechende gesetzliche Grenzwerte zum Einsatz der Stoffe definiert und geregelt, deren Gehalte nicht überschritten werden dürfen.

Produktbeispiele

Produktbeispiele für die p-Aminoazobenzol Prüfung

Verbrauchs- und Werkstoffe, Uhren, Schmuck, Spielzeuge, Schuhe und Zubehör, Schutzkleidung, PSA Kleidung, Textilien, Kleidung und Lederwaren, Hüte, Haarteile, Perücken, Büroartikel, Sportartikel, Schutzhelme, Haushaltswaren und Küchenartikel, Kinderwagen (kein Spielzeug), Schulausstattung und -ranzen, Haustierzubehör, Möbel, Fahrzeugzubehör (u.a. Scheibenwischer), Kindertransportmittel (Autositz, Fahrradsitz, usw.), Wippe, Krippe, Laufstall, Lauflernhilfe, Tür- und Treppenschutzgitter, Sonstige Schutzausrüstung Freizeit, Kletterzubehör, Karabiner, Seile, Körperpflegegeräte, IT-, Telekommunikations- und Bürogeräte, Wearable Products (z.B. Google Glass, Smartwatches), Sonstige Audio- / Videogeräte

Testprozess

  1. Im Online Shop bestellen

    Konfigurieren Sie im Geschäftskunden Onlineshop von TÜV Rheinland die von Ihnen gewünschte chemische Einzelprüfung und senden uns Ihre Bestellung.

  2. Anlieferung der Materialprobe

    Bitte beachten Sie, dass Sie die für die Prüfung notwendige Anzahl der Prüfmuster/Materialproben auf Ihre eigenen Kosten an TÜV Rheinland übersenden müssen. Den genauen Standort entnehmen Sie bitte dem Prüfmuster-Begleitschein.

    Bitte legen Sie den Prüfmuster-Begleitschein (Anhang in Ihrer Bestellbestätigung) Ihrer Prüfmustersendung bei oder befestigen ihn bei großen Verpackungen außen an der Umverpackung. Hiermit ermöglichen Sie uns eine schnelle und reibungslose Zuordnung Ihrer Muster zu Ihrem Auftrag. Eingang und Registrierung des Prüfmusters erfolgt am jeweiligen Laborstandort. Gleiches gilt für die anschließende Einwaage der zu prüfenden Materialien basierend auf der jeweils dafür benötigen Probenmenge (Materialprobennahme).

  3. Durchführung der Prüfung

    Die Chemische Prüfung der Materialproben erfolgt in unseren DIN EN ISO 17025 akkreditierten Laboratorien auf Grundlage gesetzlicher und marktüblicher Anforderungen. Bei der chemischen Untersuchung kommt es zwangsläufig zu einer Zerstörung der Muster, so dass eine spätere Wiederverwendung ausgeschlossen ist.

  4. Zusenden der Prüfungsergebnisse

    Auswertung der Messergebnisse sowie Dokumentation der Ergebnisse in einem Prüfbericht.

Testdetails

  • stop-watch Created with Sketch.

    Voraussichtliche Testdauer:

    5 Arbeitstage nach Probeneingang
  • check Created with Sketch.

    Erforderliche Probengröße:

    mindestens 5 Gramm/ Farbe
  • Layout Created with Sketch.

    Mischproben:

    Die Prüfung kann auf Wunsch in Mischproben durchgeführt werden.

Von Ihnen benötigte Angaben

  • Produktkategorie
    Ihr zu prüfendes Material wird später in dieser Produktkategorie eingesetzt

  • Artikelbezeichnung
    Unter welcher Artikelbezeichnung läuft das Produkt, in dem das zu prüfende Material später eingesetzt wird?

  • Komponente
    Der von Ihnen zu prüfende Bestandteil

  • Material
    Aus welchem Material besteht Ihr zu prüfender Bestandteil?

  • Farbe
    Welche Farbe hat das Material?

  • Mischprobe
    In der Regel werden Mischproben zur Verkürzung der Durchlaufzeiten gebildet. Bei einer Mischprobe werden bis zu 3 Einzelmaterialien in einer Probe zusammengefasst, zu je gleichen Anteilen gemischt und gemeinsam der jeweiligen chemischen Prüfung unterzogen. Die Anzahl der zu mischenden Proben ergibt sich dabei aus den Anforderungen

  • Nachprüfungen
    Bei der Mischprobenbildung besteht generell das Risiko, dass das Ergebnis der Mischprobe Auffälligkeiten aufweist, welche nahelegen, dass mindestens eine der Materialien nicht den gesetzlichen bzw. marktüblichen Grenzwerten entspricht. Um festzustellen, welche der Materialien innerhalb der Mischprobe die Auffälligkeiten aufweist, müssen die Materialien der Mischprobe jeweils einzeln nachgetestet werden. Dies führt zu Zusatzkosten, welche durch den Auftraggeber bei Beauftragung getragen werden müssen.

  • Prüfberichtssprache
    In welcher Sprache soll der Prüfbericht ausgestellt werden?